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Mech Mod – mechanische Akkuträger einfach erklärt
Ein Mech Mod, kurz für Mechanical Mod, ist ein mechanischer Akkuträger für E-Zigaretten. Im Gegensatz zu einem geregelten Akkuträger besitzt ein klassischer Mech Mod keine Elektronik, die eine gewünschte Ausgangsleistung in Watt regelt. Das elektrische Verhalten wird deshalb wesentlich von der Akkuspannung, dem Widerstand der Wicklung und den Eigenschaften des gesamten Stromkreises bestimmt.
Bei einem mechanischen Mod wird die Leistung nicht elektronisch auf eine eingestellte Wattzahl geregelt. Wird der Schalter betätigt, wird der elektrische Stromkreis zwischen Akkuzelle und Verdampfer geschlossen. Deshalb sind Kenntnisse über Widerstand, Stromstärke, Akkubelastbarkeit und das Ohmsche Gesetz für die sichere Verwendung besonders wichtig.
Wie funktioniert ein Mech Mod?
Ein klassischer mechanischer Akkuträger besitzt keinen Chipsatz zur elektronischen Leistungsregelung. Stattdessen besteht der elektrische Aufbau vergleichsweise unmittelbar aus Akkuzelle, Kontakten, Schalter beziehungsweise Taster und dem angeschlossenen Verdampfer.
Wird der Schalter betätigt, schließt sich der Stromkreis. Strom fließt durch die Wicklung des Verdampfers, die sich dadurch erwärmt.
Wie hoch Strom und Leistung ausfallen, hängt dabei unter anderem von der verfügbaren Spannung, dem elektrischen Widerstand und den Eigenschaften des gesamten Stromkreises ab.
Mech Mod bedeutet keine einstellbare Wattzahl
Bei einem geregelten Akkuträger können Sie häufig eine gewünschte Leistung in Watt einstellen. Die Elektronik regelt anschließend Spannung und Strom innerhalb ihrer technischen Grenzen entsprechend.
Diese Form der Leistungsregelung besitzt ein klassischer Mech Mod nicht. Die resultierenden elektrischen Größen ergeben sich aus dem Zusammenspiel von Spannung und Widerstand.
Akkuspannung, Widerstand und der reale Stromkreis bestimmen die elektrische Belastung und Leistungsabgabe.
Das Ohmsche Gesetz beim Mech Mod
Da keine elektronische Leistungsregelung vorhanden ist, sind die grundlegenden elektrischen Zusammenhänge beim mechanischen Dampfen besonders relevant.
Für einen vereinfachten ohmschen Stromkreis gelten unter anderem:
I = U / R
P = U × I
U = Spannung in Volt, R = Widerstand in Ohm, I = Stromstärke in Ampere, P = Leistung in Watt
Besonders wichtig ist der Zusammenhang zwischen Spannung, Widerstand und Stromstärke. Bei gleicher Spannung führt ein niedrigerer Widerstand zu einem höheren rechnerischen Strom.
Die verwendete Akkuzelle muss für die tatsächlich auftretende Belastung geeignet sein. Dabei sollte mit zuverlässigen Herstellerangaben und ausreichenden Sicherheitsreserven gearbeitet werden.
Verwenden Sie keine Wicklung, deren elektrische Belastung Sie nicht zuverlässig beurteilen können. Widerstand, Akkuspannung, Strombelastbarkeit der Akkuzelle und Zustand des gesamten Geräts müssen vor der Verwendung berücksichtigt werden.
Warum nimmt die Leistung während der Nutzung ab?
Ein Mech Mod regelt die Ausgangsleistung nicht auf einen konstanten Wattwert. Während sich eine Akkuzelle entlädt, verändert sich ihre Spannung unter Belastung.
Bei unverändertem Wicklungswiderstand verändert sich dadurch auch die resultierende Leistung. Das Verhalten kann deshalb im Verlauf der Akkuentladung anders wahrgenommen werden als bei einem geregelten Akkuträger.
Die Akkuzelle ist beim Mech Mod besonders wichtig
Bei einem mechanischen Akkuträger ist die Auswahl einer geeigneten Akkuzelle von zentraler Bedeutung. Nicht jede Zelle derselben Baugröße besitzt dieselben elektrischen Eigenschaften.
Eine Akkuzelle kann mechanisch in das Gerät passen und trotzdem für die vorgesehene Belastung ungeeignet sein. Neben der Baugröße muss insbesondere die zulässige Strombelastbarkeit berücksichtigt werden.
- richtige Baugröße und Ausführung
- ausreichende Strombelastbarkeit
- zuverlässige Herstellerangaben
- einwandfreier Zustand der Isolierung
- keine Verformungen oder sonstigen Beschädigungen
- korrekte Ausrichtung entsprechend der Gerätekonstruktion
Warum sind beschädigte Akkuzellen besonders problematisch?
Die Isolierung einer Akkuzelle trägt dazu bei, unbeabsichtigte elektrische Verbindungen zu verhindern. Beschädigungen an der Ummantelung oder am Isolationsring können deshalb ein erhebliches Sicherheitsproblem darstellen.
Akkuzellen mit beschädigter Isolierung, Verformungen oder anderen Auffälligkeiten sollten nicht weiter verwendet werden.
Stellen Sie vor der Verwendung sicher, dass Akkuzelle, Isolierung, Kontakte und Gerät in einwandfreiem Zustand sind. Beachten Sie die Vorgaben der Hersteller von Akkuzelle und Akkuträger.
Mech Mod und Kurzschluss
Ein elektrischer Kurzschluss kann zu einem sehr hohen Strom führen. Bei einem klassischen mechanischen Akkuträger gibt es keine elektronische Schutzschaltung eines geregelten Mods, die einen solchen Betriebszustand auf dieselbe Weise erkennen und abschalten kann.
Deshalb müssen Verdampfer, Wicklung, Kontakte und Akkuzelle vor der Verwendung technisch einwandfrei und korrekt montiert sein.
Bei Selbstwickelverdampfern gehört dazu insbesondere, den Aufbau und Widerstand der Wicklung mit geeigneten Mitteln zu überprüfen, bevor sie auf einem mechanischen Akkuträger verwendet wird.
Entgasungsmöglichkeiten nicht blockieren
Bei Geräten für wechselbare Akkuzellen können konstruktive Öffnungen beziehungsweise Entgasungsmöglichkeiten vorgesehen sein. Diese dürfen nicht blockiert oder verändert werden.
Welche Sicherheitsmerkmale ein konkreter mechanischer Akkuträger besitzt und wie die Akkuzelle eingesetzt werden muss, sollte immer der Dokumentation des jeweiligen Herstellers entnommen werden.
Mech Mod vs. geregelter Mod
| Eigenschaft | Mech Mod | Geregelter Mod |
|---|---|---|
| Leistungsregelung | keine elektronische Watt-Regelung | elektronische Regelung je nach Betriebsmodus |
| Watt einstellen | nein | bei entsprechendem Gerät möglich |
| Leistung bei sinkender Akkuspannung | verändert sich entsprechend dem elektrischen System | Elektronik regelt innerhalb ihrer technischen Grenzen |
| Elektronische Schutzfunktionen | bei klassischem Mech Mod nicht vorhanden | geräteabhängig vorhanden |
| Erforderliche Kenntnisse | fundierte Kenntnisse zu Elektrik und Akkusicherheit erforderlich | abhängig von Gerät und Betriebsart |
Mech Mod vs. Bypass-Modus
Mech Mod und Bypass-Modus werden gelegentlich miteinander verwechselt, weil bei beiden keine feste Wattzahl im Mittelpunkt der Leistungsabgabe steht.
Der entscheidende Unterschied: Ein Bypass-Modus ist eine Funktion eines elektronischen Akkuträgers. Die Elektronik bleibt Bestandteil des Geräts und kann je nach Modell weiterhin Überwachungs- und Schutzfunktionen bereitstellen.
Ein klassischer Mech Mod besitzt dagegen keine entsprechende elektronische Regelung.
Der Bypass-Modus arbeitet weiterhin innerhalb eines elektronischen Akkuträgers – ein klassischer Mech Mod besitzt diese Regelelektronik nicht.
Tube Mech und mechanische Box Mods
Mechanische Akkuträger können unterschiedliche Bauformen besitzen. Besonders bekannt sind mechanische Tube Mods mit röhrenförmigem Gehäuse. Daneben gibt es auch mechanische Akkuträger in anderen Gehäuseformen.
Die äußere Form sagt jedoch nicht aus, ob ein Gerät mechanisch oder geregelt arbeitet. Ein Tube Mod kann beispielsweise elektronisch geregelt oder mechanisch aufgebaut sein.
Ist ein Mech Mod einfacher zu bedienen?
Der mechanische Aufbau kann vergleichsweise einfach sein. Daraus folgt jedoch keine einfachere oder sicherere Bedienung.
Im Gegenteil: Weil keine elektronische Leistungsregelung die wesentlichen elektrischen Entscheidungen übernimmt, muss der Nutzer selbst beurteilen können, ob Wicklung, Akkuzelle und Akkuträger sicher miteinander betrieben werden können.
Weniger Bedienelemente bedeuten beim Mech Mod deshalb nicht automatisch weniger erforderliches Wissen.
Für wen eignet sich ein Mech Mod?
Mechanische Akkuträger setzen fundierte Kenntnisse über Akkusicherheit, Strombelastbarkeit, Widerstand, Spannung, Stromstärke und das Ohmsche Gesetz voraus.
Nutzer müssen unter anderem selbst beurteilen können, ob die verwendete Wicklung innerhalb der zulässigen Belastungsgrenzen der Akkuzelle liegt und ob Akkuzelle, Verdampfer und Akkuträger technisch einwandfrei zusammenarbeiten.
Wer diese Zusammenhänge nicht sicher beurteilen kann, sollte einen mechanischen Akkuträger nicht verwenden. Ein geregelter Akkuträger bietet für eine kontrollierte Leistungsabgabe die entsprechenden elektronischen Regelmöglichkeiten.
Was sollte vor der Verwendung geprüft werden?
Der Verzicht auf elektronische Leistungsregelung macht den mechanischen Akkuträger technisch reduziert – nicht jedoch einfacher in der sicheren Anwendung. Akkuzelle, Wicklung und elektrische Belastung müssen zuverlässig beurteilt werden können.
