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Squonk-Verdampfer – Bottom Feeding einfach erklärt

Squonk-Verdampfer sind für die Liquidversorgung von unten – das sogenannte Bottom Feeding – ausgelegte Verdampfer. Besonders häufig handelt es sich dabei um entsprechend ausgestattete RDA-Selbstwickelverdampfer. Das E-Liquid befindet sich in einer flexiblen Squonk-Flasche im Akkuträger und wird durch Druck auf diese Flasche von unten zum Verdampfer gefördert. Dadurch lässt sich das klassische Dripping ergänzen beziehungsweise weitgehend ersetzen.

Squonk-Verdampfer kurz erklärt:
Beim Squonken drücken Sie auf eine flexible Liquidflasche im Squonk-Mod. Dadurch wird E-Liquid über eine Verbindung und einen hohlen Bottom-Feeder-Pin von unten zum Verdampfer transportiert. Nach dem Loslassen kann überschüssiges Liquid – abhängig von der Konstruktion – teilweise wieder in Richtung Flasche zurückgeführt werden.

Was ist ein Squonk-Verdampfer?

Als Squonk-Verdampfer wird üblicherweise ein Verdampfer bezeichnet, der für ein Bottom-Feeding-System vorbereitet ist. Statt E-Liquid ausschließlich von oben auf Watte und Wicklung zu geben, kann es über den Anschluss des Verdampfers von unten zugeführt werden.

Besonders verbreitet ist dieses Prinzip bei RDA-Verdampfern. Ein klassischer RDA besitzt keinen größeren Liquidtank und wird normalerweise durch direktes Nachgeben von Liquid zur Wicklung versorgt. Mit Bottom Feeding kann ein kompatibler RDA stattdessen auf die Squonk-Flasche im Akkuträger als Liquidvorrat zurückgreifen.

Der Begriff „Squonk-Verdampfer“ beschreibt damit weniger eine vollständig eigenständige Verdampferklasse als vielmehr die Fähigkeit eines Verdampfers zur Liquidversorgung von unten.

Wie funktioniert Squonken?

Das Grundprinzip ist vergleichsweise einfach: Im Squonk-Mod befindet sich eine flexible Flasche mit E-Liquid. Diese ist über das Bottom-Feeding-System mit dem Verdampfer verbunden.

1. Squonk-Flasche drücken

Durch Druck auf die flexible Flasche wird E-Liquid durch die dafür vorgesehene Verbindung in Richtung Verdampfer gefördert.

2. Liquid gelangt zum Verdampfer

Das Liquid wird durch den Bottom-Feeding-Anschluss beziehungsweise den hohlen BF-Pin in den Bereich des Wickeldecks transportiert.

3. Watte nimmt Liquid auf

Die Watte nimmt das zugeführte E-Liquid auf und versorgt die Coil mit Liquid.

4. Flasche loslassen

Wird der Druck auf die Flasche gelöst, kann überschüssiges Liquid je nach Konstruktion des Systems teilweise wieder zurückgeführt werden. Eine gewisse Menge verbleibt jedoch in Watte und gegebenenfalls im Juice Well des Verdampfers.

Squonken ist kein automatisches Nachfüllen:
Bei einem klassischen Squonk-System wird die Liquidzufuhr vom Nutzer durch Druck auf die Flasche ausgelöst. Wie lange und wie stark gedrückt werden sollte, hängt vom verwendeten System und der benötigten Liquidmenge ab.

Was ist ein Squonk-Mod?

Ein Squonk-Mod ist ein Akkuträger, der für die Verwendung eines Bottom-Feeding-Systems ausgelegt ist. Zusätzlich zur Stromversorgung befindet sich im Gerät eine flexible Flasche als Liquidreservoir.

Die Flasche ist üblicherweise so angeordnet, dass sie von außen gedrückt werden kann. Über die dafür vorgesehene Verbindung gelangt das Liquid zum kompatiblen Verdampfer.

Squonk-Mods können je nach Modell unterschiedlich aufgebaut sein. Entscheidend ist, dass Akkuträger, Liquidversorgung und Verdampfer technisch für das Bottom Feeding ausgelegt und miteinander kompatibel sind.

Was ist ein BF-Pin?

BF steht für Bottom Feeder. Der sogenannte BF-Pin ist ein speziell für Bottom Feeding ausgelegter Anschluss beziehungsweise Pluspol des Verdampfers, durch den das E-Liquid zum Wickeldeck gelangen kann.

Bei manchen RDAs gehört ein entsprechender BF-Pin zum Lieferumfang oder kann gegen einen anderen Anschluss-Pin ausgetauscht werden. Ob ein Verdampfer tatsächlich für Bottom Feeding geeignet ist, muss jedoch anhand der Herstellerangaben geprüft werden.

Nicht jeder RDA ist automatisch ein Squonk-RDA:
Für Bottom Feeding muss der Verdampfer konstruktiv dafür vorgesehen sein und über den entsprechenden Liquidweg beziehungsweise BF-Anschluss verfügen. Ein normaler Anschluss-Pin kann nicht einfach als Bottom-Feeding-System verwendet werden.

Squonken oder Dripping – was ist der Unterschied?

Beide Methoden werden besonders häufig mit RDA-Verdampfern verbunden. Der wesentliche Unterschied liegt darin, wie das E-Liquid zur Wicklung gelangt.

MerkmalDrippingSquonken
Liquidzufuhr Von oben direkt zur Watte und Wicklung Von unten über das Bottom-Feeding-System
Liquidvorrat Liquidflasche separat Squonk-Flasche im Akkuträger
Verdampfer öffnen? Je nach RDA muss Zugang zur Wicklung geschaffen werden Für die normale Liquidzufuhr meist nicht erforderlich
Auslösung der Liquidzufuhr Liquid wird manuell aufgeträufelt Squonk-Flasche wird manuell gedrückt

Squonk-Verdampfer und RDA – was ist der Unterschied?

Die Begriffe beschreiben keine vollständig getrennten Verdampferarten. Vielmehr ist ein Squonk-Verdampfer häufig ein für Bottom Feeding geeigneter RDA.

Ein RDA beschreibt zunächst die Verdampferbauart: ein Selbstwickelverdampfer ohne klassischen Tank. Die Bezeichnung Squonk beziehungsweise Bottom Feeder beschreibt dagegen die besondere Art der Liquidzufuhr.

RDA = Verdampferbauart
Squonken = Art der Liquidversorgung

Ein kompatibler RDA kann daher sowohl klassisch als Dripper als auch mit einem geeigneten Bottom-Feeding-System verwendet werden, sofern der Hersteller beide Betriebsarten vorsieht.

Welche Vorteile bietet Squonken?

Das Squonk-Prinzip wurde vor allem entwickelt, um die Liquidversorgung eines kompatiblen RDA komfortabler zu gestalten.

Liquidvorrat im Akkuträger

Die Squonk-Flasche stellt einen größeren Liquidvorrat bereit, obwohl der verwendete RDA selbst keinen klassischen Tank besitzt.

Weniger klassisches Dripping

Für die normale Liquidversorgung muss nicht ständig eine separate Liquidflasche verwendet und Liquid von oben auf die Watte gegeben werden.

RDA-Konzept bleibt erhalten

Coil und Watte befinden sich weiterhin auf einem zugänglichen Selbstwickeldeck. Das Bottom Feeding verändert vor allem die Art der Liquidversorgung.

Liquidzufuhr nach Bedarf

Durch Druck auf die Flasche kann der Nutzer bei Bedarf Liquid zur Wicklung fördern.

Welche Nachteile kann ein Squonk-System haben?

Das Bottom-Feeding-System bringt zusätzliche Komponenten mit sich. Flasche, Verbindung, BF-Anschluss und Verdampfer müssen korrekt zusammenarbeiten und gepflegt werden.

Zu viel Liquid vermeiden:
Wird zu viel Liquid zum Verdampfer gefördert, kann das Juice Well überfüllt werden. Abhängig von der Konstruktion des RDA kann Liquid dann beispielsweise über die Airflow austreten.

Wird dagegen zu wenig beziehungsweise zu spät Liquid nachgeführt, kann die Watte an der Coil zu trocken werden. Auch beim Squonken muss die Liquidversorgung daher vom Nutzer im Blick behalten werden.

Hinzu kommt der Wartungsaufwand eines Selbstwickelverdampfers: Wicklung und Watte müssen korrekt installiert und regelmäßig kontrolliert werden.

Muss ein Squonk-Verdampfer selbst gewickelt werden?

Squonk-Verdampfer sind besonders eng mit RDA-Selbstwickelverdampfern verbunden. Dabei muss die Coil jedoch nicht zwingend selbst aus Draht hergestellt werden.

Neben selbst hergestellten Wicklungen können geeignete Prebuilt Coils verwendet werden. Diese werden auf dem Wickeldeck installiert und mit Watte versehen. Einbau, Bewattung und Kontrolle des Setups bleiben damit weiterhin Aufgaben des Nutzers.

MTL, RDL oder DL beim Squonken

Bottom Feeding legt nicht fest, welche Zugart verwendet wird. Entscheidend ist der verwendete Verdampfer.

ZugartCharakteristik
MTL Strafferer Zug, zunächst in den Mund und anschließend inhaliert
RDL Direkter, aber eingeschränkter Lungenzug
DL Offener direkter Lungenzug mit größerer Luftzufuhr

Ob ein konkreter Bottom-Feeding-Verdampfer für MTL, RDL oder DL ausgelegt ist, hängt insbesondere von Airflow, Verdampferkammer, Wickeldeck und verwendetem Setup ab.

Sicherheit beim Squonk-System

Bei einem Squonk-System treffen Selbstwickeltechnik, Stromversorgung und Liquidführung auf engem Raum zusammen. Entsprechend wichtig sind geeignete und korrekt montierte Komponenten.

Neue Wicklungen sollten vor der Verwendung überprüft werden. Der gemessene Widerstand sollte plausibel und stabil sein und es dürfen keine unerwünschten elektrischen Kontakte bestehen.

Akkusicherheit beachten:
Verwenden Sie nur geeignete und unbeschädigte Akkuzellen sowie Komponenten, die für das jeweilige Squonk-System vorgesehen sind. Bei austretendem Liquid, beschädigten Bauteilen oder Unsicherheit über Wicklung, Widerstand oder Akkubelastung sollte das Gerät nicht weiter betrieben werden, bis die Ursache geklärt ist.

Besondere Kenntnisse sind bei ungeregelten beziehungsweise mechanischen Squonk-Mods erforderlich, da dort wesentlich direktere elektrische Zusammenhänge zwischen Akkuzelle und Wicklung bestehen.

Für wen eignet sich ein Squonk-Verdampfer?

Ein Squonk-System kann interessant sein, wenn Sie das Konzept eines RDA nutzen möchten, aber die Wicklung nicht regelmäßig durch klassisches Dripping von oben mit Liquid versorgen möchten.

  • Sie möchten einen Bottom-Feeding-fähigen RDA verwenden.
  • Sie möchten Liquid über eine Squonk-Flasche zuführen.
  • Sie möchten Coil und Watte selbst installieren.
  • Sie beschäftigen sich mit Widerstand, Leistung und Akkusicherheit.
  • Sie sind bereit, Squonk-Flasche, Liquidweg und Verdampfer regelmäßig zu kontrollieren und zu pflegen.

Wer dagegen einen klassischen Tank direkt am Verdampfer bevorzugt, findet mit einem RTA ein anderes Selbstwickelkonzept. Für möglichst wenig Aufwand bei Coil und Watte kann ein Fertigverdampfer oder Pod-System die unkompliziertere Wahl sein.

Häufige Fragen zu Squonk-Verdampfern

Was bedeutet Squonken?

Beim Squonken wird eine flexible Liquidflasche im Akkuträger gedrückt. Dadurch gelangt E-Liquid über ein Bottom-Feeding-System von unten zum kompatiblen Verdampfer.

Was ist ein Squonk-Verdampfer?

Als Squonk-Verdampfer wird üblicherweise ein Verdampfer bezeichnet, der für Bottom Feeding geeignet ist. Besonders häufig handelt es sich um einen RDA mit entsprechendem BF-Anschluss.

Was bedeutet Bottom Feeding?

Bottom Feeding bezeichnet die Liquidzufuhr von unten. Das Liquid wird aus der Squonk-Flasche über den dafür vorgesehenen Anschluss zum Wickeldeck des Verdampfers gefördert.

Was bedeutet BF bei einem Verdampfer?

BF steht für „Bottom Feeder“ beziehungsweise „Bottom Feeding“. Die Bezeichnung weist darauf hin, dass der Verdampfer oder ein entsprechender Anschluss für die Liquidzufuhr von unten vorgesehen ist.

Ist jeder RDA zum Squonken geeignet?

Nein. Der RDA muss für Bottom Feeding konstruiert beziehungsweise mit einem dafür vorgesehenen BF-Anschluss ausgestattet sein. Entscheidend sind die Angaben des Herstellers.

Füllt ein Squonk-System den Verdampfer automatisch nach?

Bei einem klassischen Squonk-System nicht. Der Nutzer löst die Liquidzufuhr selbst aus, indem er die flexible Squonk-Flasche zusammendrückt.

Kann man einen Squonk-RDA auch als normalen Dripper verwenden?

Bei vielen entsprechend konstruierten RDAs ist dies möglich. Ob ein bestimmtes Modell beide Betriebsarten unterstützt und welcher Anschluss dafür verwendet werden muss, richtet sich jedoch nach den Herstellerangaben.

Ist eine Squonk-Flasche dasselbe wie ein Tank?

Nein. Die Squonk-Flasche dient zwar als Liquidreservoir, befindet sich jedoch im beziehungsweise am dafür vorgesehenen Akkuträger. Der verwendete RDA bleibt ein Verdampfer ohne klassischen integrierten Tank.

Ist Squonken für Anfänger geeignet?

Squonken ist häufig mit Selbstwickel-RDAs verbunden und erfordert daher Kenntnisse über Coil-Montage, Bewattung, Widerstand, Leistung, Liquidversorgung und Akkusicherheit. Ein Fertigverdampfer oder Pod-System ist in der Regel unkomplizierter zu bedienen.

Squonk-Verdampfer kurz zusammengefasst
Ein Squonk-Verdampfer ist für die Liquidversorgung von unten – das Bottom Feeding – ausgelegt. Besonders häufig handelt es sich dabei um einen kompatiblen RDA. Durch Druck auf eine flexible Squonk-Flasche im Akkuträger wird E-Liquid über einen BF-Anschluss zum Wickeldeck gefördert. Dadurch verbindet das System das RDA-Konzept mit einem größeren, extern zum Verdampfer angeordneten Liquidvorrat.
Bottom Feeding statt ständigem Dripping

Beim Squonken gelangt E-Liquid auf Knopfdruck – genauer gesagt auf Druck der Squonk-Flasche – von unten zum Verdampfer. Voraussetzung sind ein kompatibler Verdampfer, ein geeignetes Squonk-System und ein korrekt eingerichtetes Selbstwickel-Setup.