x

Sie verwenden einen alten Browser

Damit die Website korrekt angezeigt wird, verwenden Sie bitte z.B: Google Chrome.

RTA – Rebuildable Tank Atomizer einfach erklärt

RTA steht für „Rebuildable Tank Atomizer“ und bezeichnet einen Selbstwickelverdampfer mit integriertem Liquidtank. Statt einen kompletten Fertigverdampferkopf einzusetzen, wird eine geeignete Coil auf dem Wickeldeck installiert und mit Watte versehen. Der Tank dient als Liquidvorrat und versorgt die Wicklung über das Dochtmaterial kontinuierlich mit E-Liquid.

RTA kurz erklärt:
Ein RTA verbindet die Möglichkeiten eines Selbstwickelverdampfers mit dem Liquidvorrat eines Tanks. Sie installieren Coil und Watte selbst, während das E-Liquid aus dem Tank zur Wicklung gelangt. Dadurch muss Liquid nicht regelmäßig direkt auf die Watte geträufelt werden, wie es bei der klassischen Nutzung eines RDA üblich ist.

Was ist ein RTA Verdampfer?

Ein RTA gehört zur Gruppe der Selbstwickelverdampfer. Charakteristisch ist die Kombination aus einem Wickeldeck für die selbst installierte Verdampfereinheit und einem Tank als Liquidreservoir.

Auf dem Wickeldeck wird eine geeignete Coil befestigt und mit Dochtmaterial – üblicherweise Watte – versehen. Die Watte stellt die Verbindung zwischen Liquidvorrat und Wicklung her. Sie nimmt E-Liquid auf und transportiert es zur Coil, wo es beim Betrieb erhitzt und aerosolisiert wird.

Im Gegensatz zu einem Fertigverdampfer wird dabei kein kompletter vorgefertigter Verdampferkopf benötigt. Die Wicklung kann selbst hergestellt oder als geeignete Prebuilt Coil bereits vorgefertigt gekauft und anschließend auf dem Deck installiert werden.

Wie ist ein RTA aufgebaut?

Die Konstruktion kann sich von Modell zu Modell deutlich unterscheiden. Das Grundprinzip bleibt jedoch ähnlich: Tank, Wickeldeck, Coil, Watte und Luftführung bilden ein aufeinander abgestimmtes System.

Tank

Der Tank bildet den Liquidvorrat des RTA. Von dort gelangt das E-Liquid über die dafür vorgesehenen Liquidkanäle und die Watte zur Wicklung.

Wickeldeck

Auf dem Wickeldeck wird die Coil befestigt. Die Konstruktion des Decks bestimmt unter anderem, wie die Wicklung montiert wird und ob der Verdampfer beispielsweise für eine oder mehrere Coils ausgelegt ist.

Coil

Die Coil ist die elektrische Heizstruktur. Sie wird auf dem Deck installiert und muss für den jeweiligen Verdampfer, Akkuträger und vorgesehenen Betrieb geeignet sein.

Watte

Die Watte übernimmt die Liquidversorgung der Coil. Ihre Positionierung ist bei einem RTA besonders wichtig, weil sie sowohl ausreichend Liquid zur Wicklung transportieren als auch zum konstruktiv vorgesehenen Liquidfluss des Verdampfers passen muss.

Verdampferkammer

Die Wicklung befindet sich innerhalb einer Verdampferkammer. Deren Form und Größe sowie die Position der Wicklung und der Luftführung beeinflussen das Verhalten des gesamten Verdampfers.

Airflow

Über die Luftführung gelangt Luft zur Coil. Viele RTAs besitzen eine einstellbare Airflow-Control, mit der sich der Zugwiderstand innerhalb des vorgesehenen Bereichs verändern lässt.

Mundstück / Drip Tip

Über das Mundstück wird das erzeugte Aerosol inhaliert. Form, Durchmesser und Konstruktion sind auf die jeweilige Ausrichtung des Verdampfers abgestimmt.

Wie funktioniert die Liquidversorgung bei einem RTA?

Die Liquidversorgung ist einer der wichtigsten Punkte bei einem RTA. Der Tank bevorratet das E-Liquid, während die Watte das Liquid zur Coil transportiert.

Damit dieses Zusammenspiel zuverlässig funktioniert, muss die Watte passend zum jeweiligen Verdampfer verlegt werden. Ist die Liquidversorgung beeinträchtigt, kann die Watte an der Coil nicht ausreichend nachversorgt werden. Ist die Verlegung für die Konstruktion ungeeignet, können wiederum unerwünschter Liquidfluss oder Undichtigkeiten auftreten.

Beim RTA ist die Watte Teil des Liquidmanagements:
Es geht nicht nur darum, Watte durch die Coil zu führen. Menge und Position müssen zur Konstruktion des jeweiligen RTAs und seinen Liquidkanälen passen. Deshalb sollten beim Bewatten die Hinweise des Herstellers für das konkrete Modell berücksichtigt werden.

RTA oder RDA – was ist der Unterschied?

RTA und RDA sind beides Selbstwickelverdampfer. Der wichtigste Unterschied liegt in der Art, wie das E-Liquid bevorratet und zur Wicklung geführt wird.

MerkmalRTARDA
Liquidvorrat Tank Kein klassischer Tank, häufig kleine Liquidwanne
Liquidversorgung Aus dem Tank über die Watte Liquid wird direkt zur Watte beziehungsweise Wicklung gegeben
Wickeldeck Selbstwickeldeck Selbstwickeldeck
Nachfüllen Tank wird befüllt Bei klassischer Nutzung regelmäßig Liquid nachgeben
Häufiges Missverständnis:
Ein RDA kann durchaus eine kleine Menge Liquid aufnehmen. Viele Modelle besitzen dafür eine Liquidwanne, das sogenannte Juice Well. Im Gegensatz zum RTA fehlt jedoch der klassische Tank als größerer Liquidvorrat.

RTA oder Fertigverdampfer?

Äußerlich können sich ein RTA und ein klassischer Fertigverdampfer durchaus ähneln: Beide besitzen häufig einen Tank, ein Mundstück und eine einstellbare Luftführung. Der entscheidende Unterschied befindet sich im Inneren.

FertigverdampferRTA
Vorgefertigter Verdampferkopf Eigenes Wickeldeck
Fertigcoil wird komplett gewechselt Coil und Watte können separat erneuert werden
Weniger Aufwand beim Coilwechsel Mehr Arbeit bei Einbau und Bewattung
Auswahl aus kompatiblen Fertigcoils Mehr Möglichkeiten bei geeigneten Wicklungen

Single-Coil- und Dual-Coil-RTA

Wickeldecks können für unterschiedliche Coil-Konfigurationen konstruiert sein. Häufig begegnen Ihnen dabei die Begriffe Single Coil und Dual Coil.

Single-Coil-RTA

Bei einem Single-Coil-Aufbau wird eine Wicklung installiert. Das entsprechende Deck ist für diesen Aufbau konstruiert beziehungsweise kann ihn unterstützen.

Dual-Coil-RTA

Bei einem Dual-Coil-Aufbau werden zwei Wicklungen gemeinsam betrieben. Dadurch ändern sich die elektrischen Eigenschaften des gesamten Setups und die Anforderungen können sich gegenüber einem Single-Coil-Aufbau unterscheiden.

Aus der Anzahl der Wicklungen allein lässt sich jedoch nicht zuverlässig ableiten, wie viel Leistung ein RTA benötigt oder welchen Zugstil er bietet. Entscheidend ist die gesamte Konstruktion des Setups.

MTL, RDL oder DL – welche RTA-Arten gibt es?

RTAs sind für unterschiedliche Zugarten erhältlich. Ein RTA ist deshalb nicht automatisch ein leistungsstarker DL-Verdampfer. Es gibt ebenso Modelle für einen sehr straffen MTL-Zug.

ZugartCharakteristik
MTL Strafferer Zug, Aerosol zunächst in den Mund und anschließend inhaliert
RDL Direkter, aber eingeschränkter Lungenzug
DL Offener direkter Lungenzug mit größerer Luftzufuhr

Welche Zugart ein bestimmter RTA unterstützt, hängt unter anderem von Airflow, Verdampferkammer, Wickeldeck und vorgesehenem Coil-Aufbau ab.

Der Widerstand definiert nicht die Zugart:
Ein niedriger Ohm-Wert macht einen RTA nicht automatisch zum DL-Verdampfer und ein höherer Widerstand nicht automatisch zum MTL-Verdampfer. Entscheidend ist das Zusammenspiel des gesamten Verdampfers und der verwendeten Wicklung.

Welche Vorteile bietet ein RTA?

Tank als Liquidvorrat

Anders als beim klassischen Dripping steht ein größerer Liquidvorrat zur Verfügung. Dadurch verbindet der RTA Selbstwickeln mit dem Komfort eines Tanks.

Wicklung selbst bestimmen

Innerhalb der technischen Möglichkeiten des Verdampfers können geeignete Wicklungen ausgewählt und installiert werden.

Watte separat wechseln

Die Watte kann erneuert werden, ohne dass automatisch ein kompletter Fertigverdampferkopf ersetzt werden muss.

Unterschiedliche Konzepte

Vom straffen MTL-RTA bis zum offenen DL-Modell gibt es sehr unterschiedliche Konstruktionen für verschiedene Anforderungen.

Welche Nachteile kann ein RTA haben?

Die größere Freiheit bei der Konfiguration geht mit zusätzlichem Aufwand einher. Coil und Watte müssen korrekt installiert und kontrolliert werden.

Die Bewattung ist besonders wichtig:
Ein RTA kann nur zuverlässig funktionieren, wenn Coil, Watte und Liquidführung korrekt zusammenspielen. Eine ungeeignete Verlegung der Watte kann zu einer schlechten Liquidversorgung oder zu Undichtigkeiten beitragen.

Darüber hinaus erfordert das Selbstwickeln Kenntnisse über Widerstand, Leistung und die technischen Grenzen des verwendeten Akkuträgers beziehungsweise der Akkuzellen.

Widerstand, Leistung & Sicherheit beim RTA

Der Widerstand der eingebauten Wicklung wird in Ohm (Ω) angegeben. Welche Leistung und elektrische Belastung daraus resultieren, hängt vom gesamten verwendeten System und dessen Betriebsweise ab.

Besonders bei Selbstwickelverdampfern sollten neue Wicklungen vor der Verwendung überprüft werden. Der gemessene Widerstand sollte plausibel und stabil sein und der Aufbau darf keine unerwünschten elektrischen Kontakte aufweisen.

Sicherheit geht vor:
Verwenden Sie einen RTA nur mit einem geeigneten Akkuträger und geeigneten, unbeschädigten Akkuzellen. Beachten Sie die technischen Grenzen und Herstellerangaben aller verwendeten Komponenten. Bei Unsicherheit über Widerstand, Wicklung oder Akkubelastung sollte das Setup nicht betrieben werden.

Warum kann ein RTA auslaufen oder kokeln?

Probleme bei einem RTA hängen häufig mit dem Zusammenspiel von Wicklung, Watte, Liquidversorgung und Montage zusammen. Eine einzige allgemeingültige Ursache gibt es deshalb nicht.

Ungeeignete Watteverlegung

Ist die Watte für die Konstruktion des RTAs nicht passend positioniert, kann die Liquidkontrolle beeinträchtigt werden.

Unzureichende Liquidversorgung

Erreicht nicht ausreichend Liquid die Coil, kann die Watte während des Betriebs zu trocken werden und ein unangenehmer Geschmack entstehen.

Montage & Dichtungen

Auch nicht korrekt montierte Bauteile oder beschädigte beziehungsweise falsch sitzende Dichtungen können zu Undichtigkeiten beitragen.

Da sich RTAs konstruktiv stark unterscheiden, sollte bei Problemen immer auch die Anleitung des jeweiligen Herstellers berücksichtigt werden.

Für wen eignet sich ein RTA?

Ein RTA kann interessant sein, wenn Sie die Vorteile eines Tanks nutzen und gleichzeitig Coil und Watte selbst installieren möchten. Er richtet sich insbesondere an Nutzer, die bereit sind, sich mit Aufbau und technischen Grundlagen ihres Verdampfers zu beschäftigen.

  • Sie möchten einen Selbstwickler mit Liquidtank verwenden.
  • Sie möchten Coil und Watte selbst installieren.
  • Sie möchten unterschiedliche geeignete Wicklungen ausprobieren.
  • Sie beschäftigen sich mit Widerstand, Leistung und Akkusicherheit.
  • Sie sind bereit, mehr Zeit in Einrichtung und Wartung zu investieren als bei einem Fertigverdampfer.

Wer dagegen einen möglichst unkomplizierten Coilwechsel bevorzugt, kann mit einem Fertigverdampfer oder einem entsprechenden Pod-System besser bedient sein.

Häufige Fragen zu RTA Verdampfern

Was bedeutet RTA?

RTA steht für „Rebuildable Tank Atomizer“. Dabei handelt es sich um einen Selbstwickelverdampfer mit Wickeldeck und einem Tank als Liquidvorrat.

Was ist der Unterschied zwischen RTA und RDA?

Ein RTA besitzt einen Tank, aus dem die Watte mit Liquid versorgt wird. Ein RDA besitzt keinen klassischen Tank. Bei ihm wird Liquid bei der klassischen Verwendung direkt zur Wicklung beziehungsweise Watte gegeben.

Muss man bei einem RTA die Coil selbst wickeln?

Nein. Geeignete Prebuilt Coils können bereits fertig gewickelt gekauft und auf dem Wickeldeck installiert werden. Coil und Watte müssen dennoch korrekt eingebaut und das fertige Setup überprüft werden.

Was ist wichtiger beim RTA – Coil oder Watte?

Beide Komponenten erfüllen unterschiedliche Aufgaben und müssen zusammenpassen. Die Coil erzeugt Wärme, während die Watte das Liquid zur Wicklung transportiert. Besonders die korrekte Watteverlegung ist für die Liquidversorgung eines RTAs wichtig.

Kann ein RTA MTL, RDL oder DL sein?

Ja. Es gibt RTAs für alle drei Zugarten. Welche davon unterstützt werden, hängt von der Konstruktion des jeweiligen Verdampfers ab.

Warum läuft ein RTA aus?

Mögliche Ursachen sind unter anderem eine für den Verdampfer ungeeignete Watteverlegung, Montageprobleme oder beschädigte Dichtungen. Da sich die Konstruktionen unterscheiden, sollte die Ursache immer am konkreten Modell geprüft werden.

Warum schmeckt ein RTA verbrannt?

Ein verbrannter oder unangenehmer Geschmack kann entstehen, wenn die Watte an der Coil nicht ausreichend mit Liquid versorgt wird oder bereits beschädigt ist. In diesem Fall sollte der Verdampfer nicht einfach unverändert weiterbetrieben, sondern die Ursache überprüft werden.

Ist ein RTA besser als ein Fertigverdampfer?

Nicht grundsätzlich. Ein RTA bietet mehr Möglichkeiten bei Wicklung und Wartung, benötigt dafür aber mehr Wissen und Zeit. Ein Fertigverdampfer ist beim Wechsel des Verdampferkopfes meist unkomplizierter. Welches Konzept besser passt, hängt von den persönlichen Anforderungen ab.

RTA kurz zusammengefasst
Ein RTA ist ein Selbstwickelverdampfer mit integriertem Liquidtank. Coil und Watte werden auf einem Wickeldeck installiert, während der Tank das E-Liquid bevorratet und die Watte für dessen Transport zur Wicklung sorgt. Damit verbindet ein RTA die individuellen Möglichkeiten des Selbstwickelns mit dem Komfort eines Tanks. Voraussetzung sind eine korrekte Wicklung und Bewattung sowie Kenntnisse über Widerstand, Leistung und Akkusicherheit.
Selbstwickeln mit Liquidtank

Ein RTA bietet viel Spielraum bei Coil und Watte. Entscheidend für einen zuverlässigen Betrieb sind jedoch ein korrektes Setup, eine funktionierende Liquidversorgung und die Beachtung der technischen Grenzen aller verwendeten Komponenten.

Vapefly Siegfried RTA
Mesh-Selbstwicklverdampfer der Oberklasse

Zurzeit nicht auf Lager!


Zur Detailansicht
Inhalt 1 Stück
39,90 €
Wotofo Troll X RTA
Ein Klassiker kehrt zurück

Zurzeit nicht auf Lager!


Zur Detailansicht
Inhalt 1 Stück
19,90 € 39,90 €
Hot Deal