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E-Zigarette Probleme & Lösungen
Verbrannt, undicht oder Fehlermeldung? Ursachen & Lösungen
Ihre E-Zigarette schmeckt verbrannt, läuft aus, blubbert oder zeigt „No Atomizer“ an? Viele Probleme mit E-Zigaretten lassen sich auf wenige typische Ursachen zurückführen und mit einigen einfachen Prüfungen beheben.
Auf dieser Seite finden Sie häufige Probleme mit E-Zigaretten, mögliche Ursachen und passende Lösungsansätze. Da sich Geräte, Pods und Verdampfer technisch unterscheiden, sollten Sie zusätzlich immer die Bedienungsanleitung und Herstellerangaben Ihres Geräts beachten.
Verbrannter Geschmack → Coil und Liquidnachfluss prüfen | Liquid läuft aus → Dichtungen, Coil und Liquid prüfen | No Atomizer → Kontakt prüfen | Atomizer Short → Gerät nicht weiter befeuern und Ursache prüfen.
E-Zigarette schmeckt verbrannt – woran liegt es?
Ein verbrannter oder kokeliger Geschmack gehört zu den häufigsten Problemen bei E-Zigaretten. Häufig liegt die Ursache am Verdampferkopf beziehungsweise an der Coil und dem Liquidnachfluss.
Im Verdampferkopf befindet sich ein Trägermaterial – häufig Watte –, das Liquid zur Heizfläche transportiert. Ist dort nicht ausreichend Liquid vorhanden, kann die Watte beim Erhitzen trocken werden und einen unangenehm verbrannten Geschmack entwickeln.
Mögliche Ursachen für verbrannten Geschmack
| Mögliche Ursache | Was können Sie prüfen? |
|---|---|
| Coil verschlissen | Verdampferkopf beziehungsweise Pod bei Bedarf austauschen |
| Neue Coil nicht ausreichend gesättigt | Nach dem Befüllen ausreichend Zeit zum Einziehen des Liquids geben |
| Leistung zu hoch | Empfohlenen Leistungsbereich der Coil prüfen |
| Liquid zu dickflüssig | Prüfen, ob das PG/VG-Verhältnis für Coil und Gerät geeignet ist |
| Sehr schnelle Zugfolge | Zwischen den Zügen mehr Zeit für den Liquidnachfluss lassen |
| Tank fast leer | Ausreichenden Liquidstand sicherstellen |
Schmeckt eine Coil deutlich verbrannt, sollten Sie nicht einfach weiterdampfen. Ist das Trägermaterial bereits dauerhaft angekokelt oder beschädigt, verschwindet der verbrannte Geschmack in der Regel nicht durch erneutes Befüllen. Dann kann ein Austausch der Coil beziehungsweise des Pods erforderlich sein.
Neue Coil schmeckt sofort verbrannt – was tun?
Schmeckt bereits eine neue Coil verbrannt, ist nicht zwangsläufig ein Verschleißproblem die Ursache. Besonders häufig sollte zunächst geprüft werden, ob sich das Trägermaterial ausreichend mit Liquid vollsaugen konnte.
Nach dem Einsetzen einer neuen Coil sollte der Tank beziehungsweise Pod zunächst befüllt werden. Geben Sie dem Liquid anschließend entsprechend den Herstellerangaben ausreichend Zeit, das Trägermaterial vollständig zu sättigen.
Bei Geräten mit einstellbarer Leistung empfiehlt es sich, im unteren Bereich der vom Hersteller angegebenen Leistungsspanne zu beginnen und die Leistung bei Bedarf innerhalb dieses Bereichs anzupassen.
Coil hält nur wenige Tage – warum geht mein Verdampferkopf so schnell kaputt?
Für die Lebensdauer einer Coil gibt es keine feste Anzahl an Tagen oder Wochen. Wie lange ein Verdampferkopf hält, hängt stark von Gerät, Leistung, Liquid und Nutzungsverhalten ab.
- eine zu hohe Leistung,
- unzureichenden Liquidnachfluss,
- ein für die Coil ungeeignetes PG/VG-Verhältnis,
- sehr häufige Züge in kurzer Folge,
- lange Züge bei unzureichendem Nachfluss,
- starke Ablagerungen durch bestimmte Liquids und Aromen.
Besonders stark gesüßte oder bestimmte intensiv aromatisierte Liquids können schneller Ablagerungen auf Heizfläche und Trägermaterial verursachen. Dadurch kann die Geschmacksqualität früher nachlassen.
Passt das Liquid zur Coil?
Auch die Viskosität des Liquids kann den Liquidnachfluss beeinflussen. Viele kompakte MTL-Systeme funktionieren beispielsweise gut mit 50VG/50PG-Liquids. Leistungsfähigere DL-Systeme können dagegen häufig auch dickflüssigere Liquids mit einem höheren VG-Anteil wie beispielsweise 70VG/30PG verarbeiten.
50/50 für MTL und 70/30 für DL sind lediglich typische Orientierungswerte. Nicht jede MTL- oder DL-Coil ist gleich aufgebaut. Entscheidend sind immer die Empfehlungen des Herstellers für den jeweiligen Verdampferkopf.
E-Zigarette läuft aus oder sifft – was kann ich tun?
Wenn Liquid aus dem Pod oder Verdampfer austritt, können unterschiedliche Ursachen infrage kommen. Ein undichter Verdampfer bedeutet nicht automatisch, dass das gesamte Gerät defekt ist.
Prüfen Sie zunächst folgende Punkte:
- Sind alle Teile des Verdampfers korrekt zusammengesetzt?
- Ist die Coil vollständig und richtig eingesetzt?
- Sind alle Dichtungen vorhanden und unbeschädigt?
- Ist der Tank beziehungsweise Pod beschädigt?
- Wurde der Tank korrekt verschlossen?
- Ist das verwendete Liquid für Coil und Gerät geeignet?
- Befindet sich überschüssiges Liquid oder Kondensat im Luftkanal?
Bei einem nachfüllbaren Pod-System lohnt es sich außerdem, Pod und Kontaktfläche des Geräts regelmäßig auf ausgetretenes Liquid beziehungsweise Kondensat zu kontrollieren und bei Bedarf vorsichtig trocken zu wischen.
Kann das Liquid die Ursache sein?
Ja. Ein sehr dünnflüssiges Liquid kann bei einem Verdampfer, der für dickflüssigere Liquids ausgelegt ist, Undichtigkeiten beziehungsweise eine Überversorgung der Coil begünstigen.
Umgekehrt kann ein sehr dickflüssiges Liquid in einer Coil mit kleinen Liquidöffnungen zu einem unzureichenden Nachfluss führen.
E-Zigarette längere Zeit nicht benutzen
Wenn Sie Ihre E-Zigarette über einen längeren Zeitraum nicht verwenden, kann es sinnvoll sein, einen befüllten Tank beziehungsweise Pod nicht unnötig lange im Gerät zu lassen.
Bei längerer Lagerung können je nach Konstruktion Undichtigkeiten auftreten. Beachten Sie deshalb die Herstellerhinweise zur Lagerung und leeren Sie einen nachfüllbaren Tank bei längerer Nichtbenutzung gegebenenfalls.
Einen Verdampfer grundsätzlich „verkehrtherum“ abzustellen ist keine universelle Lösung gegen Auslaufen. Je nach Konstruktion können dadurch andere Bereiche mit Liquid geflutet werden. Orientieren Sie sich besser an den Lagerungshinweisen des Herstellers.
E-Zigarette blubbert oder Liquid spritzt in den Mund
Ein Blubbern oder Spritzen kann darauf hindeuten, dass sich zu viel Liquid im Bereich der Coil beziehungsweise im Luftkanal befindet. Man spricht häufig davon, dass die Coil „geflutet“ ist.
Mögliche Ursachen sind beispielsweise:
- überschüssiges Liquid in der Coil,
- Kondensat im Mundstück oder Luftkanal,
- ein für das System zu dünnflüssiges Liquid,
- eine nicht richtig eingesetzte Coil,
- beschädigte oder falsch sitzende Dichtungen,
- eine nicht zur Coil passende Leistung.
Prüfen Sie zunächst Pod beziehungsweise Verdampfer, Coil und Dichtungen. Entfernen Sie vorhandenes Kondensat entsprechend der Bedienungsanleitung und kontrollieren Sie, ob das verwendete Liquid für das System geeignet ist.
Blubbern bedeutet nicht automatisch, dass die Coil verschlissen ist. Häufig handelt es sich zunächst um ein Problem mit überschüssigem Liquid oder Kondensat.
„No Atomizer“ – E-Zigarette erkennt den Verdampfer nicht
Zeigt Ihr Akkuträger „No Atomizer“, „Check Atomizer“ oder eine vergleichbare Meldung an, erkennt das Gerät den Verdampfer beziehungsweise die Coil möglicherweise nicht korrekt.
Häufig lohnt es sich zunächst, die Verbindung zwischen Coil, Verdampfer und Akkuträger zu kontrollieren.
- Ist die Coil vollständig und korrekt eingesetzt?
- Ist der Verdampfer richtig mit dem Akkuträger verbunden?
- Sind die Kontakte sauber und trocken?
- Ist die Coil mit dem verwendeten Gerät kompatibel?
- Tritt das Problem auch mit einer anderen kompatiblen Coil auf?
Eine defekte Coil kann ebenfalls dazu führen, dass kein korrekter Kontakt hergestellt wird. Besteht die Fehlermeldung trotz korrekt eingesetzter, kompatibler Coil weiterhin, sollte das Gerät nicht eigenständig zerlegt oder repariert werden.
„Atomizer Short“ – was bedeutet die Fehlermeldung?
„Atomizer Short“ ist nicht dasselbe wie „No Atomizer“. Die Meldung weist typischerweise darauf hin, dass das Gerät ein elektrisches Problem beziehungsweise einen Kurzschluss im Bereich des Verdampfers oder der Coil erkannt hat.
- Versuchen Sie nicht, das Gerät wiederholt weiter zu befeuern.
- Schalten Sie das Gerät nach Möglichkeit aus.
- Prüfen Sie, ob die Coil korrekt eingesetzt und kompatibel ist.
- Kontrollieren Sie die sichtbaren Kontakte auf Verschmutzungen oder Feuchtigkeit.
- Verwenden Sie keine offensichtlich beschädigten Komponenten.
Bleibt die Fehlermeldung nach einem fachgerechten Wechsel der kompatiblen Coil bestehen, kann ein Problem am Verdampfer oder Gerät vorliegen. In diesem Fall sollte das Gerät nicht weiterverwendet und gegebenenfalls vom Händler beziehungsweise Fachpersonal überprüft werden.
E-Zigarette kratzt im Hals oder verursacht Husten
Wenn das Dampfen unangenehm im Hals kratzt oder Husten auslöst, können unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen.
| Mögliche Ursache | Was können Sie prüfen? |
|---|---|
| Nikotinstärke | Prüfen, ob die Stärke zum Gerät und zur Nutzung passt |
| PG-Anteil | PG kann von manchen Nutzern als stärker im Hals wahrgenommen werden |
| Leistung | Herstellerbereich der Coil kontrollieren |
| Coil | Auf verbrannten Geschmack oder unzureichenden Liquidnachfluss achten |
| Zugtechnik | Prüfen, ob MTL, RDL oder DL zum verwendeten Gerät passt |
Nikotinstärke und Nikotinsalz
Eine hohe Nikotinkonzentration kann insbesondere in Kombination mit einem leistungsstärkeren Gerät als unangenehm empfunden werden. Die passende Nikotinstärke hängt deshalb nicht nur vom bisherigen Rauchverhalten, sondern auch von Gerät, Zugtechnik und Liquidverbrauch ab.
Nikotinsalz-Liquids werden von vielen Nutzern im Vergleich zu bestimmten klassischen nikotinhaltigen Liquids als weniger intensiv im Hals wahrgenommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Nikotinsalz grundsätzlich kein Kratzen verursachen kann.
Nikotin kann abhängig machen. Eine hohe Nikotinstärke sollte nicht allein deshalb gewählt werden, weil sich ein bestimmtes Liquid subjektiv milder inhalieren lässt.
Husten beim Umstieg auf die E-Zigarette
Manche Umsteiger berichten insbesondere zu Beginn über Husten oder ein ungewohntes Gefühl beim Inhalieren. Daraus sollte jedoch nicht automatisch geschlossen werden, dass Husten bei jedem Umsteiger „normal“ ist.
Unter anderem können Zugtechnik, Dampfmenge, Nikotinstärke, Liquidzusammensetzung und Geräteeinstellung Einfluss darauf haben, wie das Dampfen wahrgenommen wird.
Wenn Sie einen strafferen Zug mit vergleichsweise geringer Dampfmenge bevorzugen, kann ein MTL-System geeigneter sein als ein sehr offenes und leistungsstarkes DL-Gerät.
Anhaltender oder starker Husten, Atemnot, Schmerzen oder andere deutliche Beschwerden sollten nicht einfach auf die E-Zigarette zurückgeführt und ignoriert werden. Stellen Sie die Nutzung bei starken Beschwerden ein und lassen Sie die Ursache gegebenenfalls medizinisch abklären.
E-Zigarette macht wenig oder keinen Dampf
Produziert Ihre E-Zigarette plötzlich deutlich weniger Dampf als gewohnt, können sowohl die Coil als auch Einstellungen, Akku oder Kontakte die Ursache sein.
- Ist der Akku ausreichend geladen?
- Ist ausreichend Liquid vorhanden?
- Ist die Coil verschlissen?
- Ist die Coil richtig eingesetzt?
- Ist die eingestellte Leistung für die Coil geeignet?
- Ist die Airflow ungewöhnlich weit geschlossen?
- Zeigt das Gerät eine Fehlermeldung an?
Zugautomatik funktioniert nicht – was tun?
Bei Pod-Systemen mit Zugautomatik aktiviert sich die E-Zigarette normalerweise, sobald Sie am Mundstück ziehen. Reagiert das Gerät nicht mehr, können unterschiedliche Ursachen vorliegen.
Prüfen Sie zunächst den Ladezustand, den korrekten Sitz des Pods und die Kontakte zwischen Pod und Gerät. Feuchtigkeit oder Kondensat an den Kontaktflächen kann bei manchen Geräten ebenfalls zu Problemen führen.
- Akku geladen?
- Gerät eingeschaltet, sofern erforderlich?
- Pod vollständig eingesetzt?
- Kontakte sauber und trocken?
- Pod beziehungsweise Coil kompatibel und funktionsfähig?
E-Zigarette lädt nicht – mögliche Ursachen
Lädt ein Gerät nicht mehr, sollte zunächst geprüft werden, ob das Problem tatsächlich am Akku liegt oder beispielsweise an Kabel, Anschluss oder Stromquelle.
| Prüfen | Mögliche Maßnahme |
|---|---|
| Ladekabel | Nur geeignete beziehungsweise vom Hersteller vorgesehene Komponenten verwenden |
| Ladeanschluss | Auf sichtbare Verschmutzungen oder Beschädigungen prüfen |
| Stromquelle | Geeignete Stromversorgung gemäß Herstellerangaben verwenden |
| Gerät | Auf Fehlermeldungen oder ungewöhnliches Verhalten achten |
Wird ein Gerät oder Akku beim Laden ungewöhnlich heiß, ist sichtbar beschädigt, verformt oder verhält sich auffällig, sollten Sie den Ladevorgang nicht fortsetzen. Verwenden Sie beschädigte Akkus beziehungsweise Geräte nicht weiter und beachten Sie die Herstellerhinweise.
E-Zigarette funktioniert nicht – Schnellcheck
Wann sollten Sie die E-Zigarette nicht weiterverwenden?
Nicht jedes Problem lässt sich durch einen Coil-Wechsel oder eine Reinigung beheben. Bei bestimmten Auffälligkeiten sollte das Gerät vorsichtshalber nicht weiterverwendet werden.
- Akku oder Gerät sichtbar beschädigt oder verformt sind,
- das Gerät ungewöhnlich heiß wird,
- eine Kurzschlussmeldung dauerhaft erscheint,
- Liquid in Bereiche gelangt ist, die laut Hersteller trocken bleiben müssen,
- das Gerät trotz korrekt eingesetzter kompatibler Komponenten ungewöhnliches Verhalten zeigt.
Versuchen Sie insbesondere bei elektronischen oder akkubedingten Defekten nicht, ein Gerät ohne entsprechende Fachkenntnisse selbst zu öffnen oder zu reparieren.
Häufige E-Zigaretten-Probleme – das Wichtigste auf einen Blick
Viele Probleme einer E-Zigarette lassen sich auf Coil, Liquidnachfluss, Einstellungen, Kontakte oder Verschleiß zurückführen. Statt sofort das gesamte Gerät auszutauschen, lohnt sich deshalb zunächst eine systematische Fehlersuche.
- Gerät und Fehlermeldung prüfen.
- Liquidstand und verwendetes Liquid kontrollieren.
- Coil beziehungsweise Pod auf korrekten Sitz und Verschleiß prüfen.
- Kontakte und sichtbare Dichtungen kontrollieren.
- Leistung mit dem empfohlenen Bereich der Coil vergleichen.
- Bei weiterhin bestehenden oder sicherheitsrelevanten Problemen das Gerät nicht weiterverwenden und fachkundig prüfen lassen.