x

Sie verwenden einen alten Browser

Damit die Website korrekt angezeigt wird, verwenden Sie bitte z.B: Google Chrome.

Halloween Special - Bis zu 15 % Rabatt auf alles mit Geschmack

Squonk Mod – Bottom-Feeder Akkuträger einfach erklärt

Ein Squonk Mod ist ein Akkuträger für E-Zigaretten mit integriertem Bottom-Feeder-System. Im Gerät befindet sich eine befüllbare Squonkflasche, aus der E-Liquid durch Druck auf die Flasche über eine Verbindung im Akkuträger zum Verdampfer transportiert wird. Dadurch lässt sich ein kompatibler Tröpfelverdampfer von unten mit Liquid versorgen.

Kurz erklärt: Was bedeutet Squonken?

Beim Squonken drücken Sie auf die flexible Liquidflasche im Akkuträger. Dadurch wird E-Liquid durch das Bottom-Feeder-System und einen geeigneten BF-Pin von unten in den Verdampfer befördert. Nach dem Loslassen der Flasche kann überschüssiges Liquid je nach System teilweise wieder in die Flasche zurückgezogen werden.

Wie funktioniert ein Squonk Mod?

Das Grundprinzip unterscheidet einen Squonk Mod deutlich von einem gewöhnlichen Akkuträger. Zusätzlich zu Akku und Elektronik beziehungsweise Stromführung besitzt das Gerät eine Squonkflasche und einen Liquidweg zum Verdampferanschluss.

Wird die flexible Flasche zusammengedrückt, entsteht Druck und das Liquid wird nach oben zum Verdampfer transportiert. Dort gelangt es durch einen dafür vorgesehenen Bottom-Feeder-Pin in den Bereich der Wicklung und Watte.

1
Flasche drücken

Durch Druck auf die Squonkflasche wird das Liquid nach oben befördert.

2
Liquid steigt auf

Das Liquid gelangt über die interne Verbindung zum BF-Pin des Verdampfers.

3
Watte wird versorgt

Das Liquid erreicht den Bereich der Wicklung und kann von der Watte aufgenommen werden.

Die Squonkflasche

Die Squonkflasche ist das charakteristische Bauteil eines Squonk Mods. Sie befindet sich im oder am Gehäuse des Akkuträgers und besteht üblicherweise aus einem flexiblen Material, damit sie durch leichten Druck zusammengedrückt werden kann.

Über eine Öffnung im Gehäuse lässt sich die Flasche während der Nutzung erreichen. Das Fassungsvermögen und die Konstruktion der Flasche unterscheiden sich je nach Gerät.

Wichtig:
Verwenden Sie die für den jeweiligen Squonk Mod vorgesehene Flasche und achten Sie darauf, dass Flasche, Verschluss und Liquidverbindung korrekt eingesetzt und dicht sind.

Was ist ein BF-Pin?

Damit das Liquid vom Squonk Mod in den Verdampfer gelangen kann, benötigt der verwendete Verdampfer einen dafür geeigneten Bottom-Feeder-Pin, häufig kurz BF-Pin oder Squonk-Pin genannt.

Im Gegensatz zu einem geschlossenen Anschluss besitzt dieser eine Öffnung beziehungsweise einen Liquidkanal. Über diesen Weg gelangt das E-Liquid aus der Squonkflasche von unten in den Verdampfer.

Squonk Mod + BF-Pin + kompatibler Verdampfer
Erst das Zusammenspiel dieser Komponenten ermöglicht die Liquidzufuhr von unten.

Squonk Mod und RDA

Besonders häufig werden Squonk Mods mit einem RDA (Rebuildable Dripping Atomizer) kombiniert. Ein RDA besitzt normalerweise keinen klassischen Tank, sondern eine Liquidwanne beziehungsweise einen Bereich, in dem Wicklung und Watte mit Liquid versorgt werden.

Beim klassischen Drippen wird das Liquid von oben direkt auf die Wicklung beziehungsweise Watte gegeben. Ein Squonk-System verlagert diese Liquidzufuhr nach unten: Das Liquid wird aus der Flasche im Akkuträger durch den BF-Pin in den RDA gedrückt.

Drippen vs. Squonken

EigenschaftKlassisches DrippenSquonken
Liquidzufuhr von oben von unten über BF-System
Liquidvorrat separate Liquidflasche Squonkflasche im Akkuträger
Dosierung Liquid wird manuell aufgetropft Liquid wird durch Druck auf die Flasche zugeführt
Verdampfer typischerweise RDA BF-kompatibler Verdampfer

Wie viel Liquid sollte man squonken?

Beim Squonken muss die richtige Dosierung zunächst etwas eingeschätzt werden. Ziel ist es, ausreichend Liquid zur Watte zu transportieren, ohne den Verdampfer unnötig zu überfüllen.

Wie lange und wie stark die Squonkflasche gedrückt werden muss, hängt unter anderem von Flasche, Liquidweg, Verdampfer und verwendeter Wicklung ab. Eine universelle Anzahl von Sekunden oder Pumpbewegungen gibt es deshalb nicht.

Nicht überfüllen:
Wird zu viel Liquid in den Verdampfer gedrückt, kann dieser überflutet werden und Liquid kann beispielsweise über die Airflow austreten. Squonk-Systeme sind daher nicht grundsätzlich auslaufsicher.

Sind Squonk Mods auslaufsicher?

Nein. Die Bottom-Feeder-Konstruktion kann die Liquidversorgung eines RDAs komfortabler gestalten, verhindert ein Auslaufen jedoch nicht grundsätzlich.

Wird zu viel Liquid zugeführt, ist eine Dichtung beschädigt oder eine Verbindung nicht korrekt montiert, kann Liquid austreten. Auch die Konstruktion und Airflow des verwendeten Verdampfers spielen dabei eine Rolle.

Deshalb sollten Squonkflasche, Verbindung und Verdampfer regelmäßig auf korrekten Sitz und mögliche Undichtigkeiten kontrolliert werden.

Geregelte und mechanische Squonk Mods

Die Bezeichnung Squonk Mod beschreibt zunächst das Bottom-Feeder-System und sagt nicht automatisch aus, wie der Akkuträger elektrisch geregelt wird.

Geregelter Squonk Mod

Besitzt eine elektronische Steuerung. Je nach Modell können beispielsweise Leistungseinstellung, Display und elektronische Schutzfunktionen vorhanden sein.

Mechanischer Squonk Mod

Besitzt keine elektronische Regelung der Ausgangsleistung. Seine Verwendung erfordert entsprechende Kenntnisse über Akkusicherheit, Widerstand, Stromstärke und das Ohmsche Gesetz.

Mechanische Squonk Mods:
Mechanische Akkuträger sind aufgrund der fehlenden elektronischen Regelung nicht mit geregelten Squonk Mods gleichzusetzen. Für ihre Verwendung sind fundierte Kenntnisse der elektrischen Zusammenhänge und des sicheren Umgangs mit Akkuzellen erforderlich.

Welche Akkus verwenden Squonk Mods?

Welches Akkukonzept verwendet wird, hängt vom jeweiligen Modell ab. Squonk Mods können beispielsweise mit einer oder mehreren wechselbaren Akkuzellen ausgestattet sein. Auch Geräte mit integriertem Akku sind konstruktiv möglich.

Bei wechselbaren Akkuzellen müssen Baugröße und elektrische Spezifikationen zu den Anforderungen des Akkuträgers passen. Besonders wichtig ist eine ausreichende Strombelastbarkeit der verwendeten Zellen.

Vorteile eines Squonk Mods

  • Liquidvorrat befindet sich direkt im Akkuträger
  • BF-kompatibler RDA kann von unten mit Liquid versorgt werden
  • regelmäßiges manuelles Tröpfeln von oben wird im normalen Betrieb reduziert
  • Liquid lässt sich durch Druck auf die Squonkflasche gezielt nachführen
  • Eigenschaften eines RDAs lassen sich mit einem größeren Liquidvorrat kombinieren

Welche Nachteile hat ein Squonk Mod?

Das zusätzliche Bottom-Feeder-System macht einen Squonk Mod konstruktiv komplexer als einen vergleichbaren Akkuträger ohne Squonkfunktion. Außerdem muss die Liquidzufuhr richtig dosiert werden.

  • Squonkflasche und Liquidweg müssen sauber gehalten werden
  • zu starkes Squonken kann den Verdampfer überfluten
  • BF-kompatibler Verdampfer beziehungsweise BF-Pin erforderlich
  • Flasche und Verbindungen sollten auf Undichtigkeiten kontrolliert werden
  • bei Selbstwickelverdampfern sind Kenntnisse über Wicklung und Watte erforderlich

Für wen eignet sich ein Squonk Mod?

Squonk Mods richten sich vor allem an Nutzer, die einen Bottom-Feeder-kompatiblen Verdampfer verwenden und die Liquidzufuhr eines Tröpfelverdampfers mit einem im Akkuträger untergebrachten Liquidvorrat kombinieren möchten.

Besonders verbreitet ist das Prinzip in Verbindung mit Selbstwickelverdampfern. Dadurch setzt die Nutzung häufig mehr Kenntnisse über Wicklungen, Watte, Liquidversorgung und Akkutechnik voraus als bei einfachen Fertigcoil- oder Pod-Systemen.

Worauf sollten Sie bei einem Squonk Mod achten?

BF-Kompatibilität Verdampfer und BF-Pin müssen für das Squonk-System geeignet sein.
Liquidzufuhr Nur so viel Liquid zuführen, wie Wicklung und Watte aufnehmen können.
Dichtigkeit Flasche, Verbindung und Verdampfer regelmäßig kontrollieren.
Akku Bei Wechselakkus ausschließlich geeignete Akkuzellen verwenden.
Squonk Mods auf einen Blick
Squonkflasche: enthält den Liquidvorrat direkt im Akkuträger.

Liquidzufuhr: durch Druck auf die Flasche wird Liquid von unten zum Verdampfer transportiert.

BF-Pin: stellt den Liquidweg zwischen Squonk Mod und kompatiblem Verdampfer her.

RDA: Squonk Mods werden besonders häufig mit BF-kompatiblen Tröpfelverdampfern kombiniert.

Regelung: Squonk Mods können geregelt oder mechanisch aufgebaut sein.

Wichtig: Zu viel Liquid kann den Verdampfer überfluten – Squonk-Systeme sind nicht automatisch auslaufsicher.
Squonk Mod: Liquidzufuhr von unten statt ständigem Tröpfeln

Das Bottom-Feeder-System verbindet einen Liquidvorrat im Akkuträger mit einem kompatiblen Verdampfer und ermöglicht dadurch die gezielte Liquidversorgung über die Squonkflasche.